In Entwicklung
KI-erstellte Updates gezielt zustellen, freigeben und bestätigen lassen
KI-Systeme können Updates aus Warenwirtschaft, Qualitätsmanagement, HR oder IT vorbereiten. Wir entwickeln Chirm so weiter, dass diese Updates gezielt bei den richtigen Mitarbeitenden ankommen, klar als KI-erstellt gekennzeichnet sind und mit menschlicher Freigabe und nachvollziehbarer Bestätigung zugestellt werden.
KI-Agenten können Rückrufe, Abweichungen und anstehende Fristen in Fachsystemen erkennen. Diese Informationen müssen auch bei den Mitarbeitenden ankommen: In Filialen, auf Stationen oder in Produktionshallen haben sie oft kein eigenes Postfach oder keinen regelmäßigen Zugang zu Teams. Wichtige Updates brauchen weiterhin eine verantwortliche Person und einen klaren Nachweis, wer sie bestätigt hat.
Diese Erweiterung von Chirm ist in Entwicklung. Die Grundlage gibt es bereits: gezielte Zustellung, Bestätigungen, Erinnerungen und Anbindungen externer Systeme. Wir suchen Pilotpartner, die mit uns festlegen, wie KI-erstellte Updates in ihrem Unternehmen ankommen sollen.
Geeignet für
Wer davon profitiert
Betriebsleitung, Qualitätsmanagement, IT und interne Kommunikation
Problem: Automatische Updates brauchen klare Verantwortung und Bestätigung
Wenn mehr Systeme automatisch Updates erzeugen, erhalten Mitarbeitende möglicherweise mehr Hinweise über verschiedene Kanäle. Drei Fragen brauchen klare Antworten:
- Überblick: Wie bleibt die wichtige Sicherheitsanweisung sichtbar, wenn daneben zehn automatische Hinweise stehen?
- Herkunft: Hat das ein Mensch geschrieben oder ein System, und in wessen Auftrag?
- Verantwortung: Wer prüft den Beitrag und gibt ihn frei, und wer bestätigt, ihn gelesen und verstanden zu haben?
„Der Agent hat den Rückruf erkannt. Aber haben alle in der betroffenen Filiale die Anweisung bestätigt?“
Ohne gezielte Zustellung und Bestätigung bleibt unklar, ob ein automatisch erstelltes Update die richtigen Personen erreicht hat.
Geplanter Ablauf mit Chirm: ein Produktrückruf
- 1
Erkennen
Ein Agent in der Warenwirtschaft erkennt einen Lieferantenrückruf und ermittelt, welche Filialen die betroffene Charge führen.
- 2
Entwurf
Der Agent erstellt in Chirm einen bestätigungspflichtigen Beitrag, adressiert nur an die betroffenen Filialen.
- 3
Freigabe
Die zuständige Person im Qualitätsmanagement prüft den Entwurf und gibt ihn frei. Kritische Beiträge benötigen vor der Veröffentlichung eine menschliche Freigabe.
- 4
Bestätigen
Die Mitarbeitenden sehen die Rückrufanweisung in ihrer Timeline und bestätigen mit einem Klick, dass sie sie gelesen und verstanden haben.
- 5
Nachfassen
Nach Ablauf der Frist soll Chirm Mitarbeitende mit ausstehenden Bestätigungen erinnern und bei Bedarf die Regionalleitung informieren.
KI-Updates heute und der geplante Ablauf in Chirm
| Agent schreibt in E-Mail oder Chat | Geplant mit Chirm | |
|---|---|---|
| Reichweite | Nur Mitarbeitende mit Postfach oder Teams-Lizenz | Alle Mitarbeitenden mit persönlicher Timeline, auch ohne Postfach |
| Zielgruppe | Verteilerliste oder ganzer Kanal | Genau die betroffenen Gruppen, Standorte oder Rollen |
| Herkunft | Bot-Konto ohne klare Verantwortung | Gekennzeichneter Agent mit verantwortlicher Person |
| Freigabe | Keine oder außerhalb des Systems | Freigabe durch einen Menschen, je nach Art des Beitrags |
| Nachweis | Zugestellt heißt nicht gelesen | Nachvollziehbare Bestätigung pro Person |
Heute verfügbare Chirm-Funktionen
- Bestätigungspflicht und kritische Beiträge: Mitarbeitende bestätigen aktiv, dass sie ein Update gelesen und verstanden haben
- Fristen und Erinnerungen: offene Bestätigungen nachfassen, ohne einzeln anzurufen
- Gruppen und Themen: Updates gezielt an Standorte, Schichten oder Rollen richten
- Externe Updates: Inhalte aus anderen Systemen über Konnektoren und signierte Webhooks in Chirm einbinden
- KI-Zusammenfassungen: auf Wunsch eine Zusammenfassung der letzten Aktivitäten
Woran wir mit Pilotpartnern arbeiten
- Agenten als Absender: jeder Agent mit eigener Identität, einer verantwortlichen Person und klar begrenzten Zielgruppen
- Kennzeichnung: jeder Beitrag zeigt, welcher Agent ihn erstellt und wer ihn freigegeben hat
- Freigabe-Warteschlange: kritische und bestätigungspflichtige Beiträge eines Agenten gehen erst nach menschlicher Freigabe hinaus
- Veröffentlichungsgrenzen: die Kommunikationsverantwortlichen legen fest, wie viele Beiträge ein Agent pro Woche veröffentlichen darf
- Entscheidungsanfragen: ein Agent bittet eine benannte Person um Zustimmung oder Ablehnung, mit Zeitstempel
- Eskalation: offene Bestätigungen nach Fristablauf automatisch an die nächste Ebene melden
- Übersetzung und Kurzfassung: Beiträge in der Sprache der Mitarbeitenden, das Original immer einen Klick entfernt
Geplante Grenzen für KI-Agenten
Die geplanten Agenten-Funktionen sollen verlässliche Kommunikation unterstützen und die Privatsphäre der Mitarbeitenden schützen:
- Keine Verhaltensauswertung. Keine Lesezeiten, keine Aktivitätswerte, keine Profile einzelner Mitarbeitender.
- Nicht für andere bestätigen. Eine Bestätigung ist immer ein bewusster Klick eines Menschen.
- Keine privaten Inhalte. Private Nachrichten und private Gruppen bleiben für Agenten verschlossen.
- Nichts ohne Kennzeichnung. Jeder Beitrag eines Agenten ist als solcher erkennbar.
- Keine kritischen Beiträge allein. Sicherheits- und Compliance-Hinweise brauchen eine menschliche Freigabe.
Diese Grenzen lassen sich in einer Betriebsvereinbarung festhalten, bevor der erste Agent angebunden wird.
Für wen das in der Organisation relevant ist
Betriebs- und Filialleitung
Systemgenerierte Updates erreichen die Mitarbeitenden. Sie sehen, wer sie bestätigt hat und wo noch nachgefasst werden muss.
Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit
Die KI bereitet den Entwurf vor, die Freigabe bleibt bei Ihnen. Der geplante Nachweis zeigt, wer den Beitrag erstellt, freigegeben und bestätigt hat.
IT und Digitalisierung
Ein Kanal mit klaren Regeln für alle Agenten, statt dass jedes System eigene Benachrichtigungen verschickt.
Betriebsrat
Klare, schriftlich festgelegte Grenzen dafür, was KI im Unternehmen kommunizieren darf und was nicht.
So werden Sie Pilotpartner
- 1
Festlegen, welche Systeme oder Agenten Updates erzeugen, die Ihre Mitarbeitenden erreichen müssen
- 2
Mit verfügbaren Funktionen starten: Chirm mit Bestätigungen und Anbindung eines bestehenden Systems über Webhooks
- 3
Gemeinsam festlegen, welche Beiträge eine Freigabe brauchen und welche Grenzen gelten, auf Wunsch mit dem Betriebsrat
- 4
Neue Funktionen wie Kennzeichnung und Freigabe-Warteschlange als Erste nutzen und mitgestalten
Häufige Fragen
Gibt es das schon?
Teilweise. Bestätigungen, Erinnerungen, Gruppen, KI-Zusammenfassungen und die Anbindung externer Systeme über Webhooks gibt es heute. Agenten-Identitäten, Kennzeichnung, Freigabe-Warteschlange, Entscheidungsanfragen und Übersetzung sind in Entwicklung.
Ist Chirm eine Plattform zum Bauen von KI-Agenten?
Nein. Ihre Agenten entstehen dort, wo sie heute entstehen: in Ihren Fachsystemen oder Ihrer KI-Plattform. Chirm ist der Ort, an dem deren Ergebnisse die Mitarbeitenden erreichen, mit klarer Kennzeichnung und nachvollziehbarer Bestätigung.
Wie werden unsere KI-Agenten mit Chirm verbunden?
Die Anbindung ist über einen MCP-Server geplant: eine Brücke, über die Ihre KI-Agenten Updates in Chirm vorbereiten können. Ihr Unternehmen legt fest, was die Agenten tun dürfen und welche Beiträge eine menschliche Freigabe brauchen.
Ersetzt das Microsoft Copilot oder Teams?
Nein. Chirm ergänzt bestehende Werkzeuge um gezielte Zustellung mit Bestätigung, gerade für Mitarbeitende ohne Postfach oder Teams-Lizenz.
Liest eine KI mit, was Mitarbeitende tun?
Nein. Geplant ist, dass Agenten nur zusammengefasste Bestätigungsstände pro Gruppe oder Standort sehen, um erinnern oder eskalieren zu können. Lesezeitmessung und Auswertungen einzelner Mitarbeitender sind dabei ausgeschlossen.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Chirm wird in der EU gehostet, Betrieb im eigenen Rechenzentrum ist möglich. Welche KI-Modelle für Übersetzung und Zusammenfassungen eingesetzt werden, legen wir gemeinsam mit den Pilotpartnern fest.